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Was passiert bei einem Lektorat?

Als Lektorin prüfe ich nicht nur deinen Schreibstil, sondern gebe dir auch eine professionelle Einschätzung und konstruktives Feedback zum Inhalt. Wenn ich meinen Lektorats-Zauberstab zücke, prüfe ich deine Geschichte auf folgende Punkte: Sind die Charaktere authentisch und ihre Handlungen nachvollziehbar? Erkennt man den roten Faden und das Grundthema? Stolpert man eventuell über Logikfehler oder Plot Holes? Wird die Erzählperspektive eingehalten? Ist dein Weltenbau stimmig? Kennst du deine Zielgruppe und deren Anforderungen an das Genre? Kurzum: Hast du bereits das volle Potenzial ausgeschöpft, das in deiner Geschichte steckt? 

Ich arbeite nicht nach dem Prinzip one size fits all. Jede Geschichte hat ihre eigenen Bedürfnisse und Eigenheiten. Deshalb schauen wir gemeinsam, welche Fragen dich bewegen und welche Erwartungen du mitbringst, damit ich dein Projekt genau so begleiten kann, dass es dich wirklich voranbringt.

FAQ zum Lektorat

Wie stark greift das Lektorat in meine Geschichte ein?

Als Lektorin ist es nicht meine Absicht, gegen deinen Willen deine Geschichte zu verändern. Das heißt: Von mir kommen Hinweise, Fragen, Anregungen, doch du entscheidest, was davon du übernehmen willst. Meine Vorschläge sollen einen Mehrwert zur Entwicklung deiner Geschichte und deiner Figuren liefern. Es sind Ideenansätze, die du aufgreifen und weiter ausbauen kannst. Wie ein zündender Feenfunke – aber das Feuer daraus entfachst du selbst. Ich sehe Lektorat nicht als „Fehler-Suche“, sondern als kreative Zusammenarbeit, die Geschichten noch stärker macht.

Welche Dateiformate benötigst du und in welcher Form werden diese bearbeitet?

Ich bearbeite Texte in Word (.docx) per Änderungsnachverfolgung und Kommentarfunktion. Wenn du das Schreibprogramm Scrivener benutzt, kann ich auch scriv.-Dateien verwenden. Wichtig ist, dass wir beide vorher festlegen, in welchem Programm wir an deinem Text arbeiten.

Kontrolliert das Lektorat auch Fach- und Hintergrundwissen?

Die fachliche Recherche – beispielsweise in historischen Romanen oder Hightech-Thrillern – liegt in der Verantwortung des Autors oder der Autorin. Schließlich ist es dein Werk. Wenn ich mich zufällig mit einem Thema auskenne und einen Fehler entdecke, merke ich das natürlich an oder stelle Rückfragen, falls mir etwas unlogisch erscheint.

Gibt es denn Bereiche, in denen du mit Fachwissen weiterhelfen kannst?

Als Japanologin  berate ich dich gerne, wenn du einen Roman mit japanischem Hintergrund schreibst, zum Beispiel wenn du Fragen zum geschichtlichen und kulturellen Hintergrund hast, die Richtigkeit verwendeter Begriffe überprüfen willst oder Klischees vermeiden möchtest.

Korrigierst du auch Rechtschreibfehler?

Wenn mir etwas auffällt, merke ich das natürlich an. Aber eine vollständige Prüfung von Rechtschreibung und Grammatik ist in einem Lektorat nicht enthalten. Das ist eine Extraleistung, die sich Korrektorat nennt. Bei Lektorella übernimmt Rechtschreib-Koryphäe Isabel das Korrektorat, das du bequem über mich buchen kannst.

Was ist eine Normseite?
 

Eine Normseite besteht aus 1.500 Anschlägen inklusive Leerzeichen und idealerweise maximal 30 Zeilen. Die Normseite ist eine Art Maßeinheit in der Buchbranche. Die VG Wort rechnet nach Normseiten ab, Verlage und Agenturen geben so den Manuskriptumfang an und Lektorate und Übersetzungsbüros legen per Normseite ihre Preise fest. 

Auf welche Elemente legst du beim Lektorieren besonderen Wert?

Je nach Genre betont man manche Elemente natürlich besonders. Beispielsweise greifen Autor*innen bei einer Romantasy-Geschichte viel großzügiger in die bunte Gefühlskiste als bei einem actiongeladenen Thriller. Jedoch: Ein runder Weltenbau, ein packender Plot, interessante Figuren, passende Wortwahl und ein flüssiger Schreibstil – all das macht eine gute Geschichte aus und nichts davon sollte zu kurz kommen.

Gibt es ein Schreibthema, das dir besonders am Herzen liegt?

Meiner Meinung nach werten spannende, authentische, „runde“ Charaktere jede Geschichte sofort auf, egal in welchem Genre du unterwegs bist. Was fällt dir beispielsweise zu deinem Lieblingsbuch als Erstes ein? Ich wette, es ist ein Charakter, den du besonders gerne magst. Und nicht umsonst widmen sich Fans von beliebten Büchern oder TV-Serien mit ihren Fan Fictions und ihrer Fan Art vornehmlich den Figuren und ihren Beziehungen zueinander.
Wenn du dir wünschst, dass deine Leser*innen deine Charaktere genauso lieben lernen wie du, werden wir gemeinsam bestimmt viele spannende Seiten aus ihnen hervorzaubern.  

Ein Lektorat ist eine Beratungsdienstleistung, bei der Lektor*in und Autor*in zusammenarbeiten. Welche Vorschläge und Ideenansätze du umsetzen willst, liegt aber letztendlich bei dir.

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